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ROLIN1 Media
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Mai 2018

Mit der mündlichen oder schriftlichen Beauftragung einer Produktion tritt die beauftragende Einzelperson oder juristische Körperschaft (nachfolgend “Auftraggeber” genannt) in ein rechtliches Vertragsverhältnis mit
ROLIN Media e.U – Roland Töfferl, Trepulkagasse 3/1/20 Wien (nachfolgend “Produktionsfirma” genannt) ein. Diesem liegen nachstehend allgemeine Geschäftsbedingungen zu Grunde:

 

Dateien und Informationen

1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Produktionsfirma Folgendes zu übermitteln:

 

1.1 Zu bearbeitende Originaldateien in vorher mit der Produktionsfirma abzustimmenden Dateiformaten. Dies gilt für alle zur Verfügung gestellten Wort, Bild, Ton und Filmdateien.

1.2 Die beabsichtigte Verwendung und den Zweck der Produktion (z.B. “Messepräsentation”). Die Produktionsfirma muss über jede Änderung dieses Verwendungszweckes informiert werden.

1.3 Die Anzahl der Videos und die gewünschte Länge der Produktion.

1.4 Der gewünschte Liefertermin oder etwaige Deadlines.

1.5 Bestehende Terminologielisten und andere Informationsbestände des Auftraggebers, welche der Produktionsfirma dabei helfen, eine möglichst konsistente Terminologie gewährleisten zu können.

1.6 Kontaktinformationen eines Ansprechpartners für Rückfragen der Produktionsfirma.

1.7 Videodateien werden als Downloads zur Verfügung gestellt.

 

2. Insofern die Produktionsfirma im Zuge der Produktion des beauftragten Projektes weitere Informationen benötigt, muss der Auftraggeber ihr diese je nach Verfügbarkeit auf Anfrage bereitstellen, um eine fristgerechte Abwicklung des Auftrages zu gewährleisten. Für Verzögerungen, die vom Auftraggeber verschuldet sind, kann keine Haftung übernommen werden.

 

3. Jedes vom Auftraggeber übersandte Dokument (Dateien) wird von der Produktionsfirma als endgültige Fassung angesehen, solange nichts anders lautendes bekannt ist. Änderungen nach Projektbeginn oder nach Projektende sind möglicherweise mit zusätzlichen Kosten verbunden, welche nicht im Preisangebot enthalten sind. Pauschalangebote müssen separat abgesprochen werden.

 

4. Die Produktionsfirma bindet ihr überlassenes Wort, Bild und Videodateien nach vorheriger Absprache in das Projekt ein. Layout und Formatierungsarbeiten, sowie Einbindung neuer Medien (Bilder, Fotos, Videos, Texte) können hier zusätzliche Kosten verursachen. Bitte prüfen Sie Rechtschreibfehler genau.

 

Angebot

5. Sobald die Produktionsfirma die Einzelheiten des zu produzierenden Projektes vom potentiellen Auftraggeber erhalten hat, übermittelt diese ihm ein unverbindliches, freibleibendes Preisangebot. Bei Zustimmung der Zusammenarbeit übermittelt die Produktionsfirma dem Auftraggeber ein verbindliches Preisangebot auf der Grundlage der ihr zu diesem Zeitpunkt vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen hinsichtlich des geplanten Projektes.

 

6. Der Auftraggeber kann sich von der Produktionsfirma ein unverbindliches Angebot erstellen lassen. Alle im Angebot angegebenen Festpreise werden von der Produktionsfirma garantiert. Preise staffeln sich ansonsten nach Art, Umfang und Komplexität des jeweiligen Projektes. Änderungen, zusätzliche Inhalte oder ähnliches während der Produktion oder nach Fertigstellung des Projektes bedeuten möglicherweise zusätzliche Kosten, die nicht im Angebot enthalten sind.

 

Stornierung

7. Der Auftraggeber kann den Auftrag per E- Mail oder Telefon stornieren.
Bis 3 Tage vor Drehbeginn kann der Drehtermin kostenlos storniert werden. Kosten für Vorbereitungen (Konzepterstellungen, Briefings, Recherchen) müssen vom Auftraggeber übernommen werden.
Bei Stornierung innerhalb 3 Tage vor dem Dreh muss der Auftraggeber die Kosten für etwaige angemietete Technik oder gebuchte Leistungen (Hotels, Dienstleister, bereits bezahlte Leistungen) übernehmen, wenn es das Verschulden des Auftraggebers ist. Bei Stornierung oder bei Abbruch des Drehs am Drehtag (Vor- oder nach Drehbeginn) durch den Auftraggeber, wird die Vorbereitung, sowie die bereits vollbrachte Leistung (Anfahrt, Darsteller, Technikmiete, Personal) berechnet.

 

Zahlungsmodalitäten

8. Bei Projekten unter 3.000 € Bruttoherstellungskosten wird der Gesamtbetrag sofort nach der Auslieferung fällig und ist innerhalb von 14 Tagen zu begleichen.
Bei Projekten unter 3.000 € Bruttoherstellungskosten die einen zeitlichen Gesamtaufwand (also von der Auftragserteilung bis zur Auslieferung) von 30 Tagen überschreiten, wird der Gesamtbetrag ab dem 30. Tag nach Auftragserteilung fällig.
Bei Zeitaufwand und Buttoherstellungskosten von über 30 Tagen und über 3.000 € werden 50% der Produktionskosten nach Auslieferung der 1. Version fällig.
Bei Projekten über 6.000 € sind 50% der Produktionskosten nach Abschluss der Dreharbeiten fällig. Die 2. Hälfte wird nach der Auslieferung fällig und ist innerhalb von 14 Tagen zu begleichen.
Folgende Zahlungsarten werden akzeptiert: Rechnung, Kreditkarte (Stripe), Paypal Die Barzahlung ist leider nicht möglich.

 

Bearbeitung und Vertraulichkeit

9. Jegliche schriftliche Vereinbarung zwischen dem Auftraggeber und der Produktionsfirma hinsichtlich der Bearbeitungsfolge einschließlich – aber nicht ausschließlich beschränkt auf – Abgabetermine, Zahlungsmodalitäten sowie spezielle Anforderungen des Auftraggebers sind von beiden Parteien als verbindlich anzusehen.

 

10. Sofern nichts anders lautendes vereinbart wurde, darf die Produktionsfirma sämtliche Dokumente (Dateien) des Videoprojektes ganz oder teilweise an einen geeigneten Subauftragnehmer seiner Wahl weiterleiten.

 

11. Alle Ausgangsdokumente (Dateien), die der Auftraggeber der Videoproduktion zur Verfügung stellt, sind als vertraulich anzusehen und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Insofern nichts anders lautend vereinbart, darf die Produktionsfirma jedoch einzelne Teile zu Bearbeitungszwecken an Dritte weitergeben. Die Subauftragnehmer sind ebenfalls ausdrücklich an diese Regelung gebunden. Personenbezogene Daten werden vertraulich behandelt.

 

Gewährleistung

12. Höhere Gewalt: Für den Fall, dass die Produktionsfirma durch höhere Gewalt an der fristgerechten Durchführung des beauftragten Projektes gehindert wird, muss er den Auftraggeber schnellstmöglich davon in Kenntnis setzen. Tritt ein Ereignis höherer Gewalt ein, dürfen die Produktionsfirma und der Auftraggeber gleichermaßen sofort vom Projekt zurücktreten, wobei der Auftraggeber die Produktionsfirma für die bereits geleistete Arbeit vollständig bezahlen muss. Soweit möglich, hilft die Produktionsfirma dem Auftraggeber bei der Auswahl eines geeigneten Ersatzauftragnehmers. Als höhere Gewalt gelten Streiks, Aussperrungen, Arbeitskampfhandlungen, zivile Unruhen, Naturkatastrophen, Kriegshandlungen, örtliche Stromausfälle, irreversibles Versagen von Computer, Kamerasystemen, Speichermedien und Telekommunikationstechnik, Unfälle, Erkrankungen, sowie jede andere hinderliche Situation, die nicht aus einem vorsätzlichen oder nachlässigen Verhalten der Produktionsfirma resultiert und dieser eine ordnungsgemäße und fristgemäße Ausführung des beauftragten Projektes unmöglich macht.

 

13. Der Auftraggeber muss das von der Produktionsfirma erstellte Projekt in eigener Verantwortung auf inhaltliche und textliche Mängel prüfen und der Produktionsfirma etwaige Mängel in Bild und Ton binnen 2 Wochen nach der Übersendung der betreffenden Videodatei schriftlich anzeigen. Der Produktionsfirma wird die Möglichkeit eingeräumt, Beanstandungen innerhalb einer angemessenen Frist zur Zufriedenheit des Auftraggebers auszubessern. Spätestens 3 Wochen nach der Übersendung des erstellten oder per Nachfrist überarbeiteten Projektes gilt dieses als “ohne Beanstandungen akzeptiert”. Dies gilt nicht für Mängel, die aus einer fehlerhaften oder geänderten Vorgabe (“Konzept, Drehbuch”) des Auftraggebers entstehen.

 

Rechte

14. Insofern nichts anderes vereinbart wurde, verbleibt das Urheberrecht an dem fertiggestellten Projekt und aus bearbeiteten Teilen daraus bei der Produktionsfirma und deren schaffenden Künstlern. (Kameramann, Tontechniker, Regisseur, Autor). Die Produktionsfirma macht diesbezüglich alle moralischen und rechtlichen Ansprüche hinsichtlich des Urheberrechts geltend. Eine Verwendung der Produktion in anderen kommerziellen Bereichen als vereinbart bedarf der schriftlichen Zustimmung der Produktionsfirma. Eine Ausnahme bilden spezielle Angebote, in denen es ausdrücklich gestattet ist, von der Produktionsfirma im Auftrag des Kunden erbrachte Leistungen auch in anderen, kommerziellen Bereichen zu nutzen.

 

15. Anfallende AKM/Gema oder sonstige Verwertungsgesellschafts- Gebühren für verwendete Musikstücke sind vom Auftraggeber zu übernehmen. Bestehende Nutzungsrechte werden von der Produktionsfirma geklärt. Standardmäßig werden AKM/Gema freie Musikstücke verwendet, die auf den Einsatz im Internet (Youtube, Vimeo, Social Media und Website) beschränkt sind. Zusätzliche Rechte für TV, Kino, öffentliche Vorführungen, in Flugzeugen, Verkaufsflächen oder Messen müssen gesondert geklärt werden.

 

Datenschutz

16. Die Produktiosfirma verarbeitet personenbezogene Daten zur Ausführung der Geschäftstätigkeiten. (Rechnungen, Angebote, E-Mails, Kundenbereich) Die Daten werden nach den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gelöscht. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Auskunft über Ihre Daten zu erhalten, Änderungen mitzuteilen oder diese zu löschen, falls dies laut gesetzlicher Aufbewahrungspflicht möglich ist. Dafür kontaktieren Sie uns bitte per Mail: office@rolin.at. Die Produktionsfirma legt bei Bedarf einen Zugang zum Kundenbereich an, dafür wird die E- Mail Adresse als Benutzername verwendet. Diese Daten sind SSL Verschlüsselt. Sie können das Passwort selbst ändern.

 

17. Die Produktionsfirma wird das ihr übertragene Projekt nach bestem Wissen und Fähigkeitsstand ausführen. Vom Kunden zur Verfügung gestellte Materialien werden sorgfältig behandelt. Sollte es dennoch zu einem Schaden kommen, haftet die Produktionsfirma nur bei nachweislich vorsätzlicher, grober Fahrlässigkeit. Eine den materiellen Wert übersteigende Vergütung ist ausgeschlossen.

 

18. Insofern zwischen Auftraggeber und der Produktionsfirma nichts anders lautendes schriftlich vereinbart wurde, fallen etwaige Rechtsstreitigkeiten stets unter die Gerichtsbarkeit der Produktionsfirma und müssen im Bedarfsfall auch dort verhandelt werden. Insofern schriftlich nicht anders vereinbart , unterliegt die Ausführung eines Auftrag automatisch dem europäischen Recht.

 

19. Mit der Vergabe eines Auftrages an die Produktionsfirma bestätigt der Auftraggeber, die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen und diesen zugestimmt zu haben.

Änderungsprotokoll

23.05.2018 Aktualisierung des Datenschutzes